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(Langzeit)-Blutdruckmessung

Was versteht man unter einer Blutdruckmessung?

Die Blutdruckmessung ist eine Routineuntersuchung, durch die erhöhte Blutdruckwerte (> 135/85 mmHg) festgestellt werden können. Bluthochdruck verursacht meist keine Beschwerden, kann aber zu schweren Schäden an lebenswichtigen Organen führen. Daher besitzt diese einfache Untersuchungsmethode einen großen Stellenwert in der ärztlichen Praxis – zur Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und zur Kontrolle einer medikamentösen Therapie.

Der Blutdruck ist abhängig von der Herzleistung, dem Gefäßwiderstand und anderen Regelsystemen. Zur Bestimmung des Blutdrucks werden zwei Werte ermittelt, der systolische und der diastolische Blutdruck:

  • Der systolische Druck (oberer Messwert) entspricht dem während der Anspannungs- und Auswurfphase der linken Herzkammer maximal entwickelten Druck. Der systolische Druck liegt normalerweise im Bereich von 100-130 mmHg.
  • Der diastolische Blutdruck (unterer Messwert) entspricht dem niedrigsten Druck während der Entspannungs- und Erweiterungsphase des Herzmuskels. Der diastolische Druck liegt normalerweise im Bereich von 70-89 mmHg.

Selbstmessung mit einem Blutdruckmessgerät

Patienten mit Bluthochdruck und auch mit anderen internistischen Erkrankungen sollten ihren Blutdruck regelmäßig zu Hause selbst kontrollieren. Dies sollte meisten zweimal täglich, morgens und abends erfolgen, es kann aber auch notwendig sein die Messintervalle zu variieren. Grundsätzlich gilt: Je dichter am Herzen gemessen wird, desto genauer ist der Wert. Eine zu breite oder zu schmale Manschette (abhängig vom Armumfang) und ein falsch gelagerter Arm führen zu ungenauen Ergebnissen. Die Blutdruckwerte, die mit Geräten fürs Handgelenk ermittelt werden, sollten gelegentlich durch ärztliche Messung mit Oberarmmanschette auf ihre Richtigkeit überprüft werden.

Was versteht man unter einer Langzeit- bzw. 24h-Blutdruckmessung?

Da der Blutdruck im Laufe eines Tages erheblichen Schwankungen unterworfen ist und bereits auf kleinste körperliche und seelische Belastungen reagiert, erhält der Arzt zuverlässige Blutdruckwerte nur durch mehrmalige Messungen oder noch besser durch eine Langzeit-Blutdruckmessung bzw. eine 24-Stunden-Blutdruckmessung. Daher gilt die Langzeitblutdruckmessung als Goldstandard in der Blutdruckdiagnostik.

Bitte beachten Sie, dass die Kosten der 24h-Blutdruckmessung nicht von allen Krankenkassen übernommen wird.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Für eine Langzeit-Blutdruckmessung bzw. eine 24-Stunden-Blutdruckmessung erhalten Sie ein spezielles Messgerät, das aus einer Manschette am Oberarm und einem kleinen Aufnahmegerät besteht. In Abständen von 15 Minuten tagsüber und 30 Minuten nachts misst das Gerät automatisch den Blutdruck und zeichnet ihn 24 Stunden lang auf. Sie sollten den Arm während der Messung ruhig und auf Herzhöhe halten und sich ansonsten so bewegen wie immer. Ein Tätigkeitsprotokoll, in dem Sie alle körperlichen Anstrengungen, emotionale Belastungen, Ruhephasen und Einnahmen von Medikamenten dokumentieren, erleichtert später die Auswertung. Diese Untersuchung kann helfen, das Blutdruckverhalten über einen gesamten Tages- und Nachtzyklus aufzuzeichnen und gegebenenfalls therapeutische Maßnahmen zu ergreifen oder zu optimieren.

Welche Vorbereitungen sind erforderlich?

Sie benötigen keine spezielle Vorbereitung.

Bitte beachten Sie, dass die Kosten der 24h-Blutdruckmessung nicht von allen Krankenkassen übernommen wird.

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